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DIE KIRCHE UND DAS DOMINIKANERKLOSTER


Die Dominikaner wurden vom damaligen Grundbesitzer Mikołaj Stefan Pac dem Wojewoden von Troki nach Choroszcz gebracht. Neben der von seinen Eltern gestifteten hölzernen Kirche errichtete er ein Kloster für zwölf Mönche. Das neue Gebäude brannte 1683 nieder, beim Stadtbrand, der die ganze Stadt vernichtete.



Die an einem anderen Ort wieder aufgebaute Kirche und Kloster gingen erneut im Nordkrieg 1707 in Flammen auf. Neue Gebäude, wieder aus Holz, sind bis 1756 erhalten geblieben; damals während der Umbauarbeiten von Choroszcz versetzte Jan Klemens Branicki die Dominikaner auf den heutigen Platz.


Die Kirche und das Kloster (diesmal aus Mauer) bildeten ein geschlossenes Viereck um den Innenhof. Der Innenraum und das Refektorium wurden von Hofkünstlern im Barockstill verziert. Die Mönche brachten zahlreiche Reliquien, darunter das Wunderbild ,,Kreuzigung" und bis heute noch gebliebene sagenumwobene Reliquie von St. Kandyd.



Dominikaner leisteten intensive Prediger- und Bildungstätigkeit; ihre Schule war in Podlassien berühmt und die Bibliothek zählte viele Tausende Bände. Leider wurden sie nach dem Novemberaufstand von zaristischen Behörden gezwungen, Choroszcz zu verlassen. Von nun an wurde die Pfarrgemeinde von den Priestern aus der Diözese verwaltet. Das Kloster wurde der orthodoxen Geistlichkeit übergeben.


Das nächste wichtige Datum in der Geschichte dieses Objekts war das Jahr 1915, in dem durchs Feuer die Kirche niedergebrannt wurde. Während der Wiederaufbauarbeiten wurde der Turm mit wesentlich niedrigerem Helm abgedeckt. Dabei zerstörte man die nächsten Klosterteile: einen Teil der Stirnseite und das Refektorium. Und im Jahr 1918 wurden zwei neue Seitenschiffe dazugebaut. In dieser Form ist das Bauvorhaben bis heute geblieben.