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DIE FABRIK UND DAS KRANKENHAUS


Die von den Zarenbehörden eingeführte Zollgrenze zwischen dem Königreich Polen und Russland und damit verbundene Er-schwer-nisse im Handel zwangen viele Unternehmer zur Verlagerung einen Teil des Kapitals nach Osten. In den vierziger Jahren hatte der deutsche Fabrikant Christian August Moes das Vorwerk samt Sommerpalast von Jan Klemens Branicki abgekauft, um auf diesem Gelände Textilfabrik zu bauen. Das Landgut blieb im Besitz von ihm und seinen Nachkommen (dem Sohn Carl August I. und dem Enkel Carl August II.) bis zum Ersten Weltkrieg.


Die ehemalige Sommerresidenz von Branicki wurde sehr schnell in eine große Industriestadt mit Geschäften, Arbeitersiedlung, Schule und evangelischem Bethaus umgewandelt. Mit der Zeit entstanden immer mehr Fabrikgebäude - bis zu 60 in der Zahl. Anfang des 20. Jhs. war das die größte Tuch, Kord und Decken herstellende Textilfabrik auf Polnischen Boden.


Im Jahre 1915 hatten die zurückziehenden russischen Truppen die Hauptgebäude gesprengt und Vorrichtungen, Rohstoffe und Produkte zusammen mit den Mitarbeitern deutscher Herkunft nach Russland gebracht. wegen der schweren Beschädigungen war es unmöglich, die Fabrik erneut in Beitrieb zu setzen. Im Jahr 1930 wurde in den wiederaufgebauten Räumen das bis heute noch existierende Psychiatrische Krankenhaus eröffnet.